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TuS-Frauen: 

Eine Entwicklung mit Höhen und Tiefen

Ein erster Versuch, den Frauen-Handball in Dotzheim zu etablieren, fand Anfang der 50erJahre statt. Davon zeugen noch zwei Damen, die heute Ehrenmitglieder sind. Doch dem war kein langer Erfolg beschieden. Damals wurde noch auf dem Großfeld gespielt, Familienplanung und die Aufbau-Jahre ließen den ersten Versuch scheitern. Erst Ende 1981 klopften gleich ein Dutzend junger Frauen beim TuS an, um Handball zu spielen. Die organisatorische Seite war schnell abgehakt und mit Jürgen Kleinjung wurde ein Trainer gefunden, der mit voller Kraft einen Neuaufbau wagte. Anfangs war Skepsis angesagt, doch bald waren alle vom Leistungswillen der Frauen überzeugt. Unerwarteten Zuwachs erhielten wir im folgenden Februar, als eine Mannschaft des SV Wiesbaden fast komplett zum TuS überwechselte. Trotz der Schwierigkeit, nun gleich zwei Frauen-Mannschaften im Spielplan unterbringen und ausstatten zu müssen, wurde die Gelegenheit kurz entschlossen beim Schopf ergriffen. Dennoch dauerte es viele Jahre, bis sich die 1. Mannschaft 1996 in die 1. Bezirksklasse hoch gearbeitet hatte. Immer wieder waren Abgänge zu verkraften und es wuchs die Einsicht, dass nur über eine weibliche Jugend der Nachwuchs für das Team gesichert werden konnte. Jeder Anfang ist mühselig, aber im Jahre 2002 konnte sich erstmals ein BJugend-Team für die hessische Oberliga qualifizieren. Unter der Leitung von Jürgen Kleinjung und seiner Frau Heike belegte das Team 2003 dort den 3. Rang, ein Jahr später schaffte es als Oberliga-Meister die Qualifikation zur Regionalliga. Dort starteten die Mädchen in der A-Jugend mit Zweitspielrecht in der 1. Mannschaft. In einer ausgewogenen Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen wurde die 1. Frauen-Mannschaft unter der Führung von Petra Ritter, Michael Schnell und Jürgen Kleinjung 2006 Zweiter der Bezirks-Oberliga und dann endlich 2007 verlustpunktfrei Meister und Aufsteiger in die Landesliga. Dort wuchsen die Bäume nicht gleich in den Himmel, es reichte gerade noch zum Klassenerhalt. Jürgen Kleinjung legte, um dem Team neue Impulse zu geben, die Trainingsleitung nach vielen Jahren der Zusammenarbeit nieder. Unter der Führung von Predrag Zuljevic erreichte die Mannschaft 2009 und 2010 die Plätze vier und fünf, doch der ersehnte Sprung in die Oberliga gelang nicht. Nach einer schlechten Saison 2011, in der das Team gerade noch dem Abstieg entging, ließ der Abgang von Leistungsträgerinnen aus verschiedensten Gründen die Spielerinnen-Decke sehr dünn werden. Nur noch sechs bis sieben Feldspielerinnen standen zur Verfügung. Eine solche Runde war weder den Spielerinnen noch dem Verein erneut zuzumuten. So kam das Angebot des TV Idstein, gemeinsame Sache zu machen, wie eine glückliche Fügung. Der Oberliga-Absteiger wäre allein auch nicht mehr lebensfähig gewesen und im Bezirk Wiesbaden die einzige Alternative, ein schlagkräftiges Landesliga-Team auf die Beine zu stellen. Die Spielgemeinschaft schaffte einen guten vierten Platz, aber die Chemie zwischen den Blöcken stimmte offensichtlich nicht. So ging mit der Saison 2012 der Landesliga-Handball zu Ende. Die noch verbliebenen TuS-Spielerinnen beendeten ihre Laufbahn oder wechselten in andere Vereine. Schade, dass es so gekommen ist, aber der Frauen-Handball geht - wenn auch auf niedrigerem Niveau - weiter! Der TuS baute auf die bisherige 2. Mannschaft in der Bezirksliga A, die allerdings die Klasse nicht halten konnte.

Frauen nehmen neuen Anlauf

In der Bezirksliga B nahmen unsere Frauen Anlauf, wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen. Mit der neuen Trainerin Christiane Hickel, einigen Rückkehrerinnen aus der Babypause sowie mehreren neuen Spielerinnen gelang es, sofort wieder in die Bezirksliga A zurück zukehren. Dort spielt man zwei Saisons im Mittelfeld mit. Unter Trainerin Kerstin Marx strebt man in der laufenden Saison den Aufstieg in die Bezirks-Oberliga an!
Eines ist in den vielen Jahren klar geworden: Unsere Frauen sind im TuS nicht mehr wegzudenken. Sie packen tatkräftig an und sind immer zur Stelle, wo Hilfe gebraucht wird, sei es im Vorstand oder als Jugend-Trainerinnen. Ohne sie wäre auch die Organisation der Heimspiele des Oberliga-Teams kaum zu bewältigen.

Archiv

TuS-Annalen 1988 - 2013 (Herren)

Abstiegskampf hat Spuren hinterlassen

Gelegentlich schien das auch für die Autoren der verschiedenen TuS-Veröffentlichungen zu gelten: Mal hieß es, dass wir die 21. Saison in der Oberliga spielen, mal die 20. Saison.
Was ist nun richtig? Nun beides! Insgesamt spielte der TuS 21 Jahre in der Oberliga,
aber in Folge waren es 20 Jahre. Unser langjähriges Mitglied Jürgen Möcks, der beim TuS das Handballspielen erlernte und heute für die Wiesbadener Presse über unsere Spiele berichtet, hat in den Archiven recherchiert und den folgenden Artikel geschrieben, der einen interessanten Rückblick auf 21 Jahre TuS in der Oberliga gibt:

"WIESBADEN Rückblende: 16. April 1988. 550 Zuschauer im Schelmengraben erleben einen ungefährdeten 25:14-Erfolg des TuS Dotzheim am letzten Spieltag der Handball-Bezirksliga über den Tabellendritten TuS Nordenstadt. Mit einem 13-fachen Torschützen Alex Nitzke, einem glänzend aufgelegten Keeper Bernd Schmidt und einem gewissen Peter Schreiber - heute Manager des Zweitligisten TSG Münster - als Trainer. Meisterschaft und der zweite Aufstieg in die Oberliga. Und im Gegensatz zum ersten Anlauf - da stieg Dotzheim prompt wieder ab - der Beginn einer beeindruckenden Serie.

Zwei Jahrzehnte lang behaupten sich die Wiesbadener Vorstädter in Hessens Oberhaus, sehen finanziell deutlich besser betuchte Vereine kommen und auch wieder gehen. Erinnert sei nur an TV Petterweil und Vulkan Vogelsberg. Und klopfen selbst einmal an das Tür zur Regionalliga an. Doch im dritten und entscheidenden Spiel unterliegt das Team des damaligen Trainers Bela Graeser 1994 in Bad Homburg knapp Nord-Meister SG Lollar/Ruttershausen. Trotz eines 18-jährigen Jungspundes namens Jan-Olaf Immel. Trotz eines Michael Guse, heute Organisator der Wiesbadener Funsport-Tage.

Mit Thomas Scherer als Coach qualifiziert sich Dotzheim in der Saison 1999/2000 als Vierter für die eingleisige Oberliga, wird zwei Jahre später trotz der Trennung von Scherer während der Rückrunde noch einmal Dritter. Danach geht es stetig bergab. In der Saison 03/04 behaupten die Dotzheimer punktgleich mit drei anderen Teams nur aufgrund des besseren direkten Vergleichs die Klasse. Vor zwei Jahren rettet sie der Rückzug der TGB Darmstadt.

Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach dem Aufstieg nun am vergangenen Samstag der Abschied. Trotz der auf dem Papier besten Mannschaft der vergangenen Jahre. Eine katastrophale Hinrunde mit nur fünf Punkten, ein gescheiterter Trainer Kai Schenkel, der Abgang von Ausnahme-Keeper Torsten Eichhorn, eine "konstant unbefriedigende Abwehrleistung", so Erik Anthes, - die Gründe für den Abstieg sind vielfältig. Doch das größte Problem: "Wir haben verlernt zu gewinnen", sagt Ibo Ücel. "Fünf Jahre Abstiegskampf haben ihre Spuren hinterlassen. Für viele Spieler war das psychisch nicht mehr machbar."

Nun also ein Neuanfang in der Landesliga. Endlich wieder Derbys. Endlich "mal nicht mit Angst zum Spiel fahren" (Anthes). Auch wenn "wir als Absteiger die Gejagten sein werden", so Coach Norbert Schleith, im Lager des TuS Dotzheim freut man sich auf die neue Herausforderung. Die Möglichkeit, Talenten wie Luis Schröder, Patrick Jasinski oder Benedikt Ballhausen, um nur einige zu nennen, eine Bewährungschance zu geben. Und die Chance, so Ücel, "zu zeigen, dass wir besser sind, als wir in dieser Saison gespielt haben."

Besser und kürzer kann man 20 Oberliga-Jahre nicht zusammenfassen!

 

Doch diese Geschichte geht noch weiter.

In der Landesliga fand das Team nicht gleich den richtigen Tritt und verpasste so den sofortigen Wieder-Aufstieg 2009. Aber in der Saison 2009/10 lief es dann richtig rund:

Konkurrenz verbeugt sich vor dem Meister

28.04.2010 - WIESBADEN

Von Jürgen Möcks

MEISTERBRIEF TuS Dotzheim kehrt nach zwei Jahren in die Oberliga zurück

Trainer Hans-Josef Embs als Vater des Erfolgs

Ein Name fällt immer wieder. Mit wem man auch spricht. Embs, Hans-Josef, 52, Handballtrainer im Nebenjob. Ein Mann, der sieben Jahre lang in der Zweiten Liga für die TSG Münster tätig war. Und der im vergangenen Sommer nach einjähriger Auszeit wieder die Handballbühne betrat. Mit einem klaren Auftrag: den TuS Dotzheim zurück in Hessens Oberhaus zu führen.

Trainer-Duo arbeitet akribisch

Ein Ziel, das Embs gemeinsam mit seinem Co-Trainer Ralph Gaßmann und der Mannschaft mit aller Akribie verfolgte und bereits am viertletzten Spieltag mit dem 30:26-Derbysieg bei der HSG Hochheim/Wicker erreichte. Völlig verdient, wie selbst Hochheims Trainer Jochen Wichert neidlos anerkennt: "Dotzheim hat einfach den besten Handball gespielt." In nackten Zahlen: 23 Siege, ein Remis, zwei Niederlagen - macht stolze 47:5 Punkte. Die beste Heimmannschaft (keinen Zähler abgegeben), die beste Auswärtsmannschaft (zehn Siege, zwei Ein-Tore-Niederlagen bei den direkten Konkurrenten TV Petterweil und TSG Oberursel sowie ein 27:27 in Linden) und der stärkste Angriff mit mehr als 32 Treffern im Schnitt.

So viel zur Statistik. Embs größter Verdienst: Er schweißte aus einer Ansammlung guter Einzelspieler eine homogene Einheit zusammen. Und scheute dabei keine Konfrontation. "Er ist knallhart, aber stets fair. Die Kritik war immer nachvollziehbar. Wenn jemand nicht gespielt hat, wusste er warum", sagt Linksaußen Ibo Ücel über den "General". Der gab die Linie vor und "die Mannschaft hat voll mitgezogen", lobt Dotzheims Sportlicher Leiter Hans-Dieter Großkurth. Dem 60-Jährigen war es im Sommer gelungen, Sponsoren sowie das Wallauer Quartett Martin Lorenz, Marco During und die beiden Linkshänder Eike Meireis und Moritz Schubert nach Dotzheim zu locken.

"Damit hatten wir eine deutlich bessere Bank als in den vergangenen Jahren und als die Konkurrenz. Es gab keinen Leistungsabfall", urteilt Kapitän Andreas Christ. Und Embs schaffte es, auch die Akteure, die weniger Spielanteile besaßen, wie der aus Breckenheim gekommene Janis Binder oder Thomas Amelung (Embs: "Der beste Joker der Liga") bei Laune zu halten. Sein Credo: "Jeder Spieler muss seine Aufgabe zu einhundert Prozent erfüllen. Egal, ob er zwei oder 60 Minuten auf dem Feld steht."

Mannschaft zieht voll mit

Eine Vorgabe, die die Mannschaft beherzigte, auch "weil der Trainer nie locker gelassen hat" (Ücel). Zudem sei man immer "bestens auf den Gegner vorbereitet gewesen", sagt Ücel. Für einen Mann mit Embs´ Ansprüchen eine Selbstverständlichkeit. Ebenso, dass bereits Mitte Mai die Vorbereitung auf die Oberliga-Saison beginnt. Ohne Jens Ellermann (TSG Eddersheim), ohne Christian Conradi (TV Nieder-Olm) und Ioannis Tsoultsidis (TGRüsselsheim). Aber auch ohne die Langzeitverletzten Lucas Lorenz, Martin Lorenz (beide Kreuzbandriss), Andreas Christ (Schulter-OP) und Frank Weitz (Meniskus-OP). Dafür mit den Neuzugängen Dennis Tillmann (TV Breckenheim), Simon Engel (SF Budenheim), Dennis Assmann und Kai Reisinger (beide TV Nieder-Olm) sowie Daniel Otto und Jan Heimer (beide zweite Mannschaft). Embs neuer Auftrag: Dotzheim dauerhaft in Hessens Oberhaus etablieren.

Die Meistermannschaft, Tor: Christian Conradi (38 Jahre, Lehrer, 14 Spiele-0 Tore), Jens Ellermann (27, Student, 21-0), Timm Großkurth (29, selbstständiger Bankkaufmann, 24-0).- Feld: Thomas Amelung (31, Programm-Manager, 22-36), Erik Anthes (32, Unternehmensberater, 3-1/1), Janis Binder (25, Mediengestalter, 26-94/30), Andreas Christ (30, Kfz-Elektriker, 18-50), Sebastian Dembach (28, Schreiner, 9-5), Marco During (24, Auszubildender, 23-24), Jan Heimer (24, Einzelhandelskaufmann, 1-3), Lucas Lorenz (19, Abiturient, 21-77), Martin Lorenz (29, Mediengestalter, 26-71), Eike Meireis (27, Logistiker, 26-142/11), Luis Schröder (19, Abiturient, 22-39), Moritz Schubert (23, Auszubildender, 25-109/10), Ioannis Tsoultsidis (26, Student, 26-54/23), Ibo Ücel (30, Anzeigenverkäufer, 19-50), Frank Weitz (32, Diplom-Ingenieur Elektrotechnik, 25-73).- Trainer: Hans-Josef Embs (52) und Ralph Gaßmann (34) sowie Mannschaftsverantwortlicher Rainer Kernchen (54).

 

Es folgten drei weitere Oberliga-Jahre, also die 22. bis 24. Saison, die erneut geprägt waren vom Abstiegskampf. In der Saison 2010/11 wurden mit 25:27 Punkten und dem neunten Tabellenplatz die Weichen relativ früh auf Klassenerhalt gestellt. Dagegen war die Saison 2011/12 bis zum vorletzten Spieltag nervenaufreibend:

Dunkle Wolken über dem Schelmengraben

Kurz vor Spielbeginn öffnete der Himmel alle Schleusen, ein Omen für das, was kommen sollte?

Die Zuschauer jedenfalls hielt es vom Besuch nicht ab, erstmals in dieser Saison war die Halle bis zum letzten Platz – auch dank der Holzheimer Fans – gefüllt! Ein stimmungsvoller Rahmen für die Verabschiedung der „halben“ TuS-Mannschaft: Neben unseren „Eigengewächsen“ Lucas Lorenz (geht zu Wallau) und Ibo Ücel wurden auch die langjährigen Stammspieler Frank Weitz, Eike Meireis, Dennis Tillmann (bleibt Torwart-Trainer) sowie der als „Aushilfe“ in der Saison gekommene Markus Schmidt und für viele überraschend auch Nachwuchstalent Sebastian Spreitzer mit Abschiedsgeschenken bedacht.

M 1 – TuS Holzheim 25:31 (13:15)

Unser TuS-Team begann recht schwungvoll und erzielte in der 8. Minute das 4:1. Holzheim nahm umgehend seine Auszeit und verteidigte danach die TuS-Angriffe besser. Hinzu kam, dass unser Team in dieser Phase dreimal nur Aluminium traf (darunter ein 7-Meter) und auch dadurch bis zur Pause in Rückstand geriet.

Nach der Pause spielte unser Team druck- und kraftlos, die Reserven schienen endgültig aufgebraucht. Holzheim war auf allen Schlüsselpositionen besser besetzt, wirkte kraftvoll und wollte den Sieg. Bis zur 40. Minute wurde der Vorsprung auf 21:16 ausgebaut.

Spätestens da war allen klar, dass der Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft zu erreichen war. Beide Teams waren nun punktgleich, aber Holzheim hatte im direkten Vergleich durch zwei Siege die Nase vorn. Auch wenn sich unser Team noch um ein besseres Ergebnis bemühte, vergab es doch durch einen weiteren Lattentreffer und zwei verworfene 7-Meter in der Endphase beste Torchancen. Frenetisch angefeuert durch den großen Fanblock ließ Holzheim nichts mehr anbrennen und feierte ausgelassen den letztlich verdienten Klassenerhalt.

Erst nach Spielende kamen telefonisch die ersten positiven Nachrichten: Nieder-Roden wollte die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga und führte gegen Dutenhofen 2. Aber erst gegen 21 Uhr stand deren Sieg fest und die Spannung in der Schelmengraben-Halle löste sich. Unser Team bleibt ein weiteres Jahr (das dritte in Folge) Oberligist!

TuS muss in die Landesliga zurück

Die Saison 2012/13 begann mit einem Umbruch. Mehrere Spieler zogen sich altersbedingt zurück, andere wollten nicht weiter gegen den Abstieg kämpfen. Das Team wurde mit jungen Spielern auch aus den eigenen Reihen neu aufgebaut.

Wieder eine Saison mit Höhen und Tiefen, diesmal aber ohne glückliches Ende. Nach einer katastrophalen Vorrunde mit 6:20 Punkten hatte zwar jeder mit dem Abstieg gerechnet, doch im Dezember begann eine fulminante Aufholjagd, welche die Hoffnungen wieder keimen ließen. Elf Spiele, neun Siege, davon sechs in Folge, brachten den TuS mit 20:22 Punkten aus der Abstiegszone. In den letzten Spielen gab es dann knappe, vermeidbare Niederlagen gegen die Klassenbesten Wallau und VfR/Eintracht, und auch auswärts konnte das Team nicht mehr punkten. Da gleich drei hessische Vereine aus der 3. Liga absteigen, müssen wieder einmal fünf Teams die Oberliga verlassen. Damit ist der Abstieg in die Landesliga besiegelt, ganze vier Punkte fehlten letztlich zum Klassenerhalt.

Der TuS muss nun in der Landesliga einen neuen Anlauf nehmen. Allerdings wird der langjährige Leistungsträger Kai Reisinger nicht mehr dabei sein. Ansonsten bleibt das Team zusammen und wird durch die Eltviller Rückraumspieler Schatz und Geyler sowie den Binger Torhüter Kaufmann ergänzt.


Im dritten Anlauf zurück in die Oberliga - und gleich wieder in die Landesliga zurück!

Drei Jahre gab es eine Reihe von Lokalderbys. Meist hatte der TuS die Nase vorne, aber zweimal in Folge reichte es nur zur Vize-Meisterschaft! Der Start in die Saison 15/16 aber war furios. In 17 Spielen gab es keinen Punktverlust, mit 50 TuS-Toren in einem Spiel wurde sogar eine Rekordmarke erreicht. Der erhoffte Durchmarsch blieb aber aus, in Breckenheim setzte es die erste Niederlage. Die Konkurrenz konnte das aber nicht nutzen, drei Spieltage später machte das Team in Kastel die Meisterschaft klar.

Jeder Insider weiß, dass eine so frühe Entscheidung den Einsatzwillen nicht gerade steigert. Aber der Traumstart verblasste deutlich durch die weitere Niederlage gegen VfR/Et Wiesbaden und die Remis bei Absteiger Idstein und gegen Linden. Dennoch war das Ziel erreicht, in der neuen Saison kommen nun wieder schwerere Spiele auf uns zu, mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld wären wir durchaus zufrieden!      

Doch daraus wurde leider nichts!Die Jubiläums-Saison war von Verletzungen geprägt, am Ende fehlte nur ein einziger Punkt zum Klassenerhalt - vier Teams mussten zurück in die Landesliga. Mit nunmehr vier Unterbrechungen war unser Team nun 25 Jahre in der höchsten hessischen Handball-Liga vertreten!

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