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Geschichten, die nur das Leben schreibt

Immel-Brüder spielen Schicksal für die TuS-Handballer | 30-05-2017

 

Der Name Immel ist in Dotzheim und darüber hinaus bekannt. Nicht nur als Getränkevertrieb, der pünktlich die Getränke auch zu den TuS-Heimspielen liefert, sondern auch durch Marc-Oliver und Jan-Olaf Immel, die 1982 als „Jungspunde“ in die Handball-Abteilung eintraten, dort „groß“ geworden und bis heute Mitglieder sind.

Später suchten sie neue Herausforderungen und wechselten in höhere Ligen. Während Marc nach einigen Spielzeiten wieder den Weg zurück zum TuS fand, schaffte es Jan-Olaf nicht nur in die Bundesliga, sondern auch zur Handball-Nationalmannschaft und kam mit dieser auch zu Titelehren.

Heute trainiert er die TSG Eppstein und hatte damit auch Einfluss auf das BOL-Team des TuS! In der Punktrunde kassierte Eppstein vier Zähler gegen Dotzheim, was letztendlich auch zum „Endspiel“ gegen Tabellenführer Eddersheim führte. 3, in Worten drei Sekunden vor Spielschluss führte das TuS-Team bei eigener Überzahl, es konnte eigentlich nichts mehr schief gehen!

Doch dann gab es einen Freiwurf für Eddersheim, und Marc Immel traf eine fatale Entscheidung: Mit seiner Größe verhinderte er die Ausführung dieses Wurfes, um den überraschenden Sieg beim Meister sicher zu stellen, denn es sollte sein letztes Punktspiel sein. Dabei vergaß er völlig die neue Regel, nach der ein solches Verhalten kurz vor Schluss mit einer Zeitstrafe und einem 7-Meter-Wurf bestraft wird. Der führte prompt zum Ausgleich – vier Teams waren punktgleich, aber der TuS musste in die Bezirksliga A zurück.

Ein bitterer Abschluss, wenn da nicht Jan-Olaf Immel mit seinem Eppsteiner Team Schicksal gespielt hätte. Eppstein belegte den zweiten Tabellenplatz und bekam die Chance, gegen den Vize-Meister des Bezirkes Gießen um den Aufstieg in die Landesliga zu spielen. Im Hinspiel gab es eine 23:24-Niederlage, doch im Rückspiel drehte das Team mit 20:18 den Spieß um!

Damit gibt es für unsere erste TuS-Garnitur in der Landesliga ein Wiedersehen mit Jan-Olaf. Und als Dreingabe bleibt seinem Bruder Marc ein Trauma aus dem allerletzten Spiel sowie unserer zweiten Mannschaft, die in der nächsten Saison von Jan Hendler trainiert wird, der Abstieg aus der Bezirks-Oberliga erspart.


Categories: Spielberichte

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