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TuS nicht zu stoppen

TV Breckenheim - M I | 19-02-2018

TV Breckenheim - M I 26:32 (14:15)

Spielbericht von Susan Dobias (WT)

Die Erleichterung und Freude bei den Handballern des TuS Dotzheim waren groß. Von ihren Fans gefeiert, hüpften sie laut singend im Kreis und bejubelten den 32:26 (15:14)-Auswärtssieg am Sonntag beim TV Breckenheim. Durch diesen Erfolg im prestigeträchtigen Derby machte Dotzheim einen weiteren großen Schritt in Richtung Oberliga-Rückkehr. Der souveräne Landesliga-Spitzenreiter behauptete seinen Vier-Punkte-Vorsprung vor dem einzig verbliebenen Verfolger MSG Linden (24:15) gegen TuS Holzheim).

TVB-Coach Lorenz: „Dotzheim war einfach besser“

„Das war ein verdienter Sieg. Hut ab vor meiner Mannschaft, wie sie hier mit nur acht Feldspielern vor 500 Zuschauern und dem Tempo von Breckenheim dagegengehalten hat“, lobte TuS-Coach Hans-Josef Embs. Auch sein Gegenüber zollte dem Sieger Anerkennung. „Es gab klare Gründe, weswegen wir verloren haben. Dotzheim war einfach besser“, sagte TVB-Trainer Gilles Lorenz. 45 Minuten lang konnte sein Team von einem Coup träumen, dann setzte sich die größere Routine und individuelle Klasse der Gäste durch. „Über 60 Minuten haben uns die Möglichkeiten gefehlt, wir hätten uns besser verkaufen können“, sagte Lorenz. Hadern wollte er dennoch nicht, denn seine jungen Spieler boten eine über weite Strecken ansprechende Leistung. Pech, dass Torjäger Yannick Mrowietz früh in der ersten Halbzeit mit Schmerzen im Schienbein ausgewechselt werden musste und auch nicht mehr zurückkehrte. Damit war Lorenz einer wichtigen Waffe im Angriff beraubt.

Doch auch Embs musste wieder einmal improvisieren. Am Morgen musste Abwehrchef Sören Battermann mit Fieber passen. „Ich denke, dass haben wir ganz gut kompensiert“, sagte Thomas Sterker. Embs pflichtete dem bei. Vor allem in der entscheidenden Schlussviertelstunde fand Breckenheim keine Mittel mehr, die gut verschiebende Abwehr zu durchbrechen, leistete sich zudem unnötige Fehler. Zuvor war es Dotzheim immer wieder gelungen, die Stärke des TVB – der schnelle Tempogegenstoß – zu unterbinden. Vorne sorgten Benedikt Seeger, Maximilian Schubert und Sterker immer wieder für die Tore. Vor allem Seeger setzte seine Mitspieler perfekt ein, fand die Lücken und traf mit Ruhe die richtigen Entscheidungen. „Ich bin da ganz entspannt. Die sind zwar alle ein bisschen schneller, aber ich kann das mit meiner Erfahrung ganz gut ausgleichen“, sagte Seeger. Als Breckenheim neun Minuten kein Tor mehr gelang, zog Dotzheim davon und spielte seine ganze Cleverness aus. „Es fällt mir schwer zu sagen, woran es gelegen hat. Es hat einfach nicht mehr gepasst. Wir haben den Faden verloren und zu viele Bälle weggeschenkt. Vielleicht war es die Euphorie, aber solche Fehler passieren halt“, sagte TVB-Torwart Vincent Robinson. „Wir sind geknickt, aber wir lassen nicht die Köpfe hängen.“ Dafür sorgten auch die Zuschauer, die den TVB-Jungs lautstark applaudierten.

TV Breckenheim: Robinson, Weißbeck; Buckel (1), Crecelius (2), Barisch (4), Treber (1), Seitz (1), Manns (3), Heuss (4), Luft (4/2), Mrowietz (2), A. Walter (1), J. Walter (3).

TuS Dotzheim: Windheim, Müller, Toru; Seeger (8), Assmann, Sterker (6), Wenzel (4), Denard, Schubert (10/2), During (1), Ben-Hazaz (3).

 


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