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Wettkampf - Selbstverteidigung - Budoturnen

Erfolge auf den Westdeutschen Meisterschaften 2016 in Dettmold

02-06-2016

Am 13. Mai 2016 kämpften sechs Jugendliche und junge Erwachsene des Wiesbadener Wettkampfteams, bestehend aus den Vereinen TuS Dotzheim und PSV Wiesbaden, in Dettmold auf den Westdeutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu Fighting. Zuvor hatte sich jeder auf den Hessischen Meisterschaften im März für dieses Turnier qualifiziert, es war also starke Konkurrenz zu erwarten. Zuerst kämpfte der Bundeskaderathlet Rosario Gandolfo, der zu der Seniorenklasse hochgestuft worden war, und gewann seinen ersten Kampf souverän. Nach dem nächsten Kampf, den er wegen der Aufgabe seines Gegners gewann, stand er im Finale gegen seinen Kaderkonkurrenten, ebenfalls aus Wiesbaden. Nach einem Kampf auf Weltklasseniveau unterlag Rosario nur knapp und wurde somit Zweiter. Zeitgleich war Thomas Felbel an der Reihe, der aufgrund einer vorherigen Erkrankung konditionell eingeschränkt war. Dennoch gewann er seinen ersten Kampf deutlich mit starken Schlag- und Tritttechniken. Im zweiten Kampf war er technisch weiterhin sehr sauber, unterlag jedoch diesmal. Im dritten Kampf schlugen sich seine konditionellen Probleme nieder, er schied somit vorzeitig aus. Der Landestrainer von Hessen entschied sich aufgrund seiner Leistungen in den ersten beiden Kämpfen jedoch dafür, ihn dennoch für die Deutschen Meisterschaften im Juli zu melden. Dylan Moyer gewann seinen ersten Kampf mit deutlicher Führung, die er sich durch schnelle und treffsichere Fausttechniken erarbeitete. Auch sein Training im Bereich des Bodenkampfes zahlte sich aus: So konnte er seine Gegner mehrfach durch Hebel- und Würgetechniken am Boden zur Aufgabe bewegen. Auch den zweiten Kampf konnte er klar gewinnen, besonders erfreulich war dabei die Umsetzung eines Hüftwurfes nach einer vereitelten Innensichel. Den dritten Kampf verlor er unglücklich aufgrund einer Disqualifikation durch die Kampfrichter und wurde somit Zweiter.

Jennifer Günsch erzielte wohl beste Ergebnis des Teams; durch ein technisches K.O. gewann sie sicher den ersten Kampf, den zweiten gewann sie vorzeitig aufgrund einer Disqualifikation der Gegnerin und wurde somit Westdeutsche Meisterin. Zum Schluss durften die jüngsten Mitglieder auf die Matte. Jana Hämmerle verlor ihren ersten Kampf, obwohl sie gut mithalten konnte. Den zweiten verlor sie nur knapp, den dritten gewann sie jedoch in nur 42 Sekunden. Nach einer langen Wartezeit standen die Kämpfe von Lars Tandi an, der erst seit Kurzem Mitglied des PSV Wiesbaden ist. Den ersten Kampf konnte leider der Gegner für sich entscheiden, im zweiten musste Lars eine schmerzhafte Verletzung hinnehmen und konnte deswegen nicht weiterkämpfen. Sein Bewegungstalent und seine technischen Fähigkeiten lassen aber auf Erfolge bei den nächsten Turnieren hoffen. Ein herzliches Dankeschön für die Vorbereitung, Organisation und Betreuung der Westdeutschen Meisterschaften gilt dem Trainerteam Julia Spengler, Sebastian Stumm und Julia Gramatte!

 


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