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Gelungener Start in der Oberliga

Kantersieg bei TSG Münster | 17-09-2018

Von Jürgen Möcks (WT)

Besser hätte der Einstand nicht laufen können. Nicht für Kenneth Fuhrig. Nicht für den TuS Dotzheim. 30:21 (15:9) setzten sich die Handballer aus dem Schelmengraben bei ihrer Oberliga-Rückkehr im Derby beim letztjährigen Fastabsteiger TSG Münster durch. Auch dank der elf Treffer von Fuhrig.

Dabei war der 20-Jährige, der gemeinsam mit Nico Robinson im Sommer vom Stadtrivalen HSG VfR/Eintracht nach Dotzheim gewechselt war, vor dem ersten Pflichtspiel „schon sehr nervös“ gewesen. Trotz der zum Großteil überzeugenden Auftritte in der Vorbereitung. Und für Nervosität bestand kaum Anlass. Von Beginn weg führten die Gäste in der mit 300 Zuschauern prall gefüllten Eichendorff-Schule. „Wir haben Münster mit unserer sehr guten Deckung relativ früh den Zahn gezogen“, urteilte Marc Teuner, nach einjährigem Intermezzo bei der MSG Umstadt/Habitzheim zurück beim TuS.

Hans-Josef Embs fand die ersten 20 Minuten zwar „nicht so souverän“, aber auch Dotzheims Trainer lobte die gut funktionierende 6:0-Formation, die „konsequent die Anspiele an den Kreis unterbunden hat“. Und was dennoch aufs Dotzheimer Gehäuse kam, wurde meist zur sicheren Beute von Nico Robinson. „Das Torhüterduell ging klar an uns“, sagte Embs. Und auch Fuhrig urteilte: „Nico hat überragend gehalten.“ Gleich in der Anfangsphase unter anderem zwei Siebenmeter. Er sei sehr fokussiert gewesen, befand Embs, „und hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen“.

Mit einem Zwischenspurt kurz vor und kurz nach der Pause vom 10:8 (22.) auf 18:9 (33.) entschied der Aufsteiger die Partie früh. Auch wenn die vom ehemaligen Dotzheimer Torhüter Jens Illner trainierten Gastgeber noch einmal auf 16:21 (45.) verkürzten. „In dieser Phase haben wir zu früh abgeschlossen. Aber wir waren die stärkere Mannschaft mit den besseren Einzelspielern“, befand Embs. Mit einem Kenneth Fuhrig in bestechender Form. Elf Abschlüsse, elf Tore. „Die Anspiele kamen aber auch perfekt“, wusste der Kreisläufer, bei wem er sich zu bedanken hatte. Doch bei aller Freude über den gelungenen Auftakt, im Lager der Dotzheimer weiß man den Sieg richtig einzuordnen. „Wenn du in der Liga bleiben willst, musst du hier gewinnen. Erst gegen Kirchzell am Samstag werden wir sehen, wo wir wirklich stehen“, erklärte Teuner. Aber Appetit auf mehr hat der erste Auftritt schon einmal gemacht.

TuS Dotzheim: Robinson, Toru; Bocklet, Schubert (7/2), Seeger (4), Klasmann, Assmann (1), Fuhrig (11), Ben-Hazaz, Kossler (3), Battermann, Teuner (4), During.

Schiedsrichter: Hoyer/Kopf (Dilltal/Griedel). – Zuschauer: 300. – Zeitstrafen: 2:4. –Siebenmeter: 6/3:2/2. – Spielfilm: 0:3, 3:4, 6:9, 8:10, 8:14, 9:15 – 9:18, 11:20, 16:21, 17:27, 20:29, 21:30.


Categories: Spielberichte

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