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Weiter im Aufwind

SG Babenhausen - M 1 | 29-10-2018

SG Rot-Weiß Babenhausen - M 1 29:32 (14:15)

Spielbericht von Susan Dobias (WT):

Hans-Josef Embs war geladen. Dabei hatte sein TuS Dotzheim mit 32:29 (15:14) bei der SG Rot-Weiß Babenhausen gewonnen. Dennoch befürchtete der TuS-Coach Schlafschwierigkeiten. „Wir haben eine katastrophale Abwehrleistung gezeigt. Das Eins-gegen-Eins-Verhalten war katastrophal“, ärgerte sich Embs. Erstmals in seiner Trainerkarriere habe er sich in der Kabine bei den nicht eingesetzten Spielern entschuldigt. „Denn schlechter hätten die es auch nicht machen können“, sagte er. Das Beste an diesem Abend seien die zwei Punkte gewesen. Und das Comeback von Rückraumspieler Thomas Sterker, der auf der rechten Außenbahn nach monatelanger Pause wieder reinschnupperte.

Durch den Sieg mischt Dotzheim weiter oben in der Handball-Oberliga mit und hat zumindest von den Punkten her eine Reaktion auf die Derby-Niederlage gezeigt. Vor allem der starke Babenhausener Spielmacher Simon Brandt bereitete der TuS-Abwehr große Kopfschmerzen. Immer wieder entwischte er den Dotzheimern. „Der hat uns schwindlig gespielt. Wir hätten einen Kompass gebraucht“, schimpfte Embs. Selbst die angeordnete Manndeckung gelang zunächst nicht. Da im Angriff zu viele freie Bälle verworfen wurden, lagen die Wiesbadener zur Pause nur knapp in Führung. „Da hätten wir eigentlich 15:9 führen müssen. Und dann kam es, wie es kommen musste“, sagte der Coach. „Die jubeln sich hoch, der Torwart hält viele Bälle. Sie haben uns richtig auseinandergenommen.“

Embs reagierte, ließ Brandt wieder bewachen. Später zog er einen zweiten Spieler vor und ließ noch offensiver decken. Das war der Durchbruch. Marc-Oliver Teuner warf vier seiner insgesamt elf Tore in der Schlussphase und brachte die TuS auf die Siegesstraße. „Er hat wieder sein Selbstbewusstsein an den Tag gebracht“, sagte Embs. Aber auch Teuner bekam noch ein paar Worte mit auf den Heimweg. „Wenn er komplett sein will, muss er auch in der Abwehr besser stehen.“ Falls er in der Nacht wirklich nicht schlafen konnte, hat er sich vielleicht schon Gedanken gemacht, wie man die Abwehrarbeit verbessern kann. Eine Lösung hatte er bereits parat: „Abwehr fängt im Kopf an. Das werden wir hinbekommen.“

TuS: Welkenbach, N. Robinson; Battermann, Bocklet, Schubert (6/3), Seeger (6), Klasmann, Assmann, Fuhrig (1), Ben-Hazaz, Kossler (3), Teuner (11/1), During.

Schiedsrichter: Kehrt/Knodt (Erfelden). – Zuschauer: 100. – Zeitstrafen: 3:4. – Siebenmeter: 6/5:4/7. – Spielfilm: 3:3, 6:8, 9:11, 14:13, 14:15 – 19:17, 20:17, 22:21, 23:23, 26:24, 26:27, 28:28, 29:29, 29:32.


Categories: Spielberichte

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