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TuS Dotzheim - Blog


Großer Andrang beim Derby

Endlich ein Derby-Sieg für den TuS? | 21.2.2019

Von sud (WT)

Zum Oberliga-Derby gegen die HSG VfR/Eintracht erwartet der TuS Dotzheim eine prall gefüllte Schelmengrabenhalle.

Fast 1000 Fans waren beim Hinrunden-Derby zwischen der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden und dem TuS Dotzheim in der Sporthalle am Elsässer Platz. Am Freitag (20.00 Uhr) steigt nun das Rückspiel in der wesentlich kleineren Halle am Schelmengraben in Dotzheim. Kommen auch nur annähernd so viele Zuschauer, wird es eng und kuschlig. Und nicht jedem wird es vergönnt sein, das Prestigeduell über die Vorherrschaft im Wiesbadener Handball live zu verfolgen.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, heißt daher die Devise. Frühzeitiges Kommen sichere Plätze. Ist die Halle voll, werde man weiteren Fans den Eintritt verwehren, sagt Dotzheims Sportlicher Leiter Timm Großkurth. Er freut sich auf das Spiel und ist sich sicher, dass es knackevoll werden wird, bis in den letzten Winkel. Entsprechend heiß wird die Atmosphäre sein. „Ich finde es cool, das hat so ein bisschen Retro-Style. Wenn es nicht voll wird, wäre ich persönlich überrascht“, meint Großkurth. Er musste im letzten Derby im Schelmengraben etliche Fans vertrösten und wieder wegschicken. „Ich konnte den ein oder anderen damals nicht glücklich machen“, gesteht er. Sogar Dauerkartenbesitzer waren unter den Leidtragenden. Es kam zu Streitereien, auf einem gewissen Niveau.

Die Handballfamilie ist eine soziale und intelligente Familie“, sagt Großkurth. Daher appelliert er an alle, wirklich frühzeitig zu kommen. Wie auch HSG-Coach Alexander Müller. „Ich habe es jedem gesagt. Wenn alle kommen, wird es wohl schon zum Warm-up voll sein“, sagt er.

Daher gibt es sogar erste Überlegungen einer Liveübertragung ins Zelt vor der Halle. Denn gefilmt wird die Partie sowieso. „Wenn das Wetter toll wird, muss man darüber nachdenken, ob man nicht ein Kabel nach draußen legt und einen Fernseher aufstellt“, sagt Großkurth. Momentan ist das allerdings nicht geplant.

Verlegung in größere Halle war nicht realisierbar

Vor Monaten hatten sich die Verantwortlichen bemüht, die Partie in die City-Arena am Platz der Deutschen Einheit zu verlegen. Beide Teams waren daran interessiert, zogen an einem Strang. Auch Sportamtsleiter Karsten Schütze stand dem Vorhaben überaus positiv gegenüber. Doch es fand sich kein passender Termin abseits des 22. Februar. Der vorgeschlagene 1. März war nicht realisierbar, da am Folgetag der VC Wiesbaden sein Bundesligaspiel austrägt und der Aufbau dafür bereits am 1. März begonnen werden muss. Trotz des Angebots der Handballer, dabei zu helfen, sah Schütze keine Möglichkeit, Handball- und Volleyballspiel binnen 24 Stunden unter einen Hut zu bringen.

Es wäre ein Traum gewesen. Wir hätten so viel machen können. Beispielsweise einen Kartenvorverkauf“, betont Großkurth. Ganz zu schweigen vom Image- und Werbeeffekt für den Handball in der Landeshauptstadt. Nun muss es halt oldschool funktionieren.

 


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