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Herren - Alte Herren - Frauen - Jugend

Schlußlicht

TSG Ober-Eschbach – M II | 10-10-2017

TSG Ober-Eschbach – M II 30:22 (14:8)

Spielbericht des WT:

Die 53. Spielminute war angebrochen, der TuS Dotzheim lag mit 16:27 zurück. „Da dachte ich, heute wird es bitter“, gestand Dotzheims Coach Jan Hendler ein. Nun, die ganz große Packung konnten seine Schützlinge noch verhindern, doch an der deutlichen Niederlage gab es bis zum Ende keinen Zweifel. „Dafür waren wir auch dem Gegner körperlich total unterlegen“, resümierte Hendler, dessen Sieben nur in der Anfangsphase einigermaßen mithalten konnte. „Danach“, so Hendler, „war der Käse schnell gegessen.“

TuS-Tore: Sommer, Christ (je 4), Wessely (3/1), Kern, Herda, Paraskevopoulos (je 3), Dembach, Jensen.

 

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Mangelnde Chancen-Verwertung

M I - TV Breckenheim | 02-10-2017

M I - TV Breckenheim 29:29 (14:16)

Spielbericht von Susan Dobias (WT):

Ein Freudenknäuel auf der einen Seite, hängende Köpfe beim Gastgeber: Während die Spieler des TV Breckenheim den unerwarteten Punktgewinn im Stadtderby beim TuS Dotzheim lautstark und ausgelassen mit ihren Anhängern feierten, schlichen die Dotzheimer mit gesenkten Köpfen in ihre Kabine. „Da war von Anfang an Feuer drinnen, das hat geholfen. In so einem Spiel pusht man sich um so mehr und geht über seine Grenzen hinaus“, sagte TVB-Rückraumspieler Yannick Mrowietz nach dem 29:29 (14:16)-Remis beim großen Meisterschaftsfavoriten.

Der überragende Mann des Abends, Vincent Robinson, fand im Gegensatz zum Mannschaftskollegen Mrowietz auch Minuten nach dem Abpfiff keine Worte. Völlig ausgepumpt und noch voller Adrenalin ließ der TVB-Torhüter mit Rekorder auf der Schulter und lauter Musik seinen Emotionen freien Lauf. Komplimente erhielt der 20-Jährige von allen Seiten. „Zählen sie doch mal die Chancen, das war TuS Dotzheim gegen Robinson. Der hat in der zweiten Halbzeit alle freie Bälle gehalten. Wir waren dadurch verunsichert und Breckenheim hat sehr gut und mit vielen Emotionen gespielt. Der Punkt ist absolut verdient“, bilanzierte TuS-Coach Hans-Josef Embs ein wenig missmutig. Schließlich hatte seine Mannschaft bereits 15:9 (25.) geführt.

Sein Rückraumspieler Johannes Schumacher haderte vor allem mit der eigenen Leistung. „Die Chancenverwertung war schlecht, vor allem meine. Aber es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Klar haben wir mit einem Sieg gerechnet“, sagte der Linkshänder. Nach einem guten Start und früher 5:1-Führung (7.) waren sich die Hausherren vielleicht ein wenig zu sicher. Breckenheim kämpfte verbissen und schöpfte seine, durch zahlreiche angeschlagene Spieler begrenzten Möglichkeiten optimal aus. Dem erstmaligen Ausgleich (17:17/34.) folgte sogar eine Führung (24:21/43.).

Doch Dotzheim drehte vor 410 Zuschauern die Partie wieder. Timo Treber gelang wenige Sekunden vor dem Ende der umjubelte Ausgleich für die Ländches-Handballer. „Ich hatte die Sorge, das die Jungs zum Schluss hektisch werden. Wurden sie aber nicht. Den Punkt haben wir absolut verdient. Wir sind sehr zufrieden“, sagte TVB-Coach Gilles Lorenz. Seine Mannschaft habe es geschafft, das eigene Spiel durchzuziehen. „Das muss man hier erst mal schaffen. Das war heute eine gewisse Reifeprüfung“, erklärte Lorenz. Ein Sonderlob erhielt Robinson: „Super. Von seiner Leistung und Ausstrahlung her ist er ein genialer Typ. Er ist eine Wand. Wenn er nicht hält, frisst er fast den Ball auf. Das verunsichert natürlich auch den Gegner.“

Robinson selbst sprach, als er seine Stimme wiedergefunden hatte, von einer neuen Flamme. „Seit ich hier spiele, ist ein neues Feuer entfacht. Ich habe wieder sehr viel Bock auf Handball. Die Jungs stehen super und dann kann ich mich auch pushen. So gewinnt man Spiele“, sagte der im Sommer von der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden gekommene Goalie.

Auch wenn es für den TuS nicht der optimale Saisonstart geworden ist, kann der Punktverlust verschmerzt werden. „Wir sind nicht tieftraurig oder am Boden zerstört. Schöner wäre gewesen, eine weiße Weste zu haben. Aber es sind noch so viele Spiele zu spielen. Wir haben es weiter in der eigenen Hand“, erklärte Dotzheims Sportlicher Leiter Hans-Dieter Großkurth. Bei Breckenheim überwiegt ein ganz anderes Gefühl. „Wir können gegen jeden Gegner in der Klasse mithalten, das war uns bisher nicht so bewusst“, sagte Lorenz.

TuS Dotzheim: Müller, Toru; Otto, Seeger (4), Schuhmacher (3), Assmann (2), Sterker (1), Wenzel, Denard (1), Kossler (6), Battermann, Schubert (8/5), During (3), Ben-Hazaz (1).

TV Breckenheim: V. Robinson, Weißbeck; Buckel (2), M. Lorenz, Crecelius (4), Treber (4), Seitz (2), Manns (4), Pfirrmann, Luft (9/6), Mrowietz (2), A. Walter (1), J. Walter, R. Lorenz.

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Alternativen fehlen

M II – TG Rüsselsheim | 02-10-2017

 M II – TG Rüsselsheim 20:27 (8:13)

Spielbericht des WT:

Die TuS- Handballer und ihre Personalprobleme. Wieder fehlten Coach Jan Hendler gleich drei Rückraum-Recken, was sich spätestens zu dem Zeitpunkt negativ bemerkbar machte, als die Opelstädter einen 6:7-Rückstand in eine 13:7-Führung verwandeln konnten. „Mir fehlen in einer solchen Situation einfach die Alternativen“, klagte denn auch Hendler, nahm jedoch gleichzeitig das letzte Häuflein der Verbliebenen in Schutz. „Die haben lange Zeit gut dagegen gehalten.“ Die am Ende deutliche Niederlage verhindern konnten sie jedoch nicht.

TuS-Tore: Wessely (4/3), Immel, Kern, Christ (je 3), Huber, Paraskevopoulos, Schäfer (je 2), Jensen.

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Sieg mit langem Anlauf

HSG Lollar Ruttershausen - M I | 26-09-2017

HSG Lollar Ruttershausen - M I 24:30 (14:11)

Spielbericht des WT:

Nächste Duftmarke gesetzt: Die Landesliga-Handballer des TuS Dotzheim haben eindrucksvoll ihre Ambitionen auf den direkten Wiederaufstieg untermauert. Beim mit favorisierten und hochgehandelten Team der HSG Lollar/Ruttershausen demonstrierte der TuS aber erst in der zweiten Halbzeit seine spielerische Klasse. Nach dem 30:24 (11:14)-Erfolg kannte der Jubel dann auch keine Grenzen. „Das stärkt uns als Mannschaft. So ein Auswärtssieg bei so einer starken Mannschaft zu Saisonbeginn ist wichtig und gibt uns Selbstvertrauen“, erklärte Felix Kossler. Der Rechtsaußen war mit 15 Treffern der alles überragende Mann an diesem Abend. 

Defensive der Gäste steht im zweiten Abschnitt

„Matchwinner von den Toren her, stimmt vielleicht. Aber es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, wiegelte Kossler ab. „Wir haben aus einer sehr guten Deckung im zweiten Abschnitt viele einfache Tore gemacht. Meine Mitspieler haben mich gut in Szene gesetzt. Ich war halt derjenige, der vollstreckt hat.“ Im ersten Durchgang hatte Dotzheim zunächst Probleme gegen die körperlich starken Hausherren um den kaum zu haltenden dreifachen Champions-League-Sieger Carlos Prieto am Kreis. Der Spanier holte unzählige Siebenmeter heraus. „Der ist mit allen Wassern gewaschen. Es war extrem schwer, ihn zu beherrschen“, sagte TuS-Coach Hans-Josef Embs, der sein Team in der Pause wachrüttelte.

Das wirkte. Der bis dato zu langsame und zu unbewegliche Rückraum agierte nun schneller. Im Tor parierte Benedikt Müller entscheidende Bälle, sodass schnelle Konter für eine beruhigende Führung sorgten. Während Lollar konditionell und spielerisch abbaute, legte das Embs-Team noch eine Schippe drauf. „Im Nachhinein bin ich zufrieden. Das war ein sehr, sehr schweres Spiel auf Oberliga-Niveau. Der Erfolg gibt uns viel Selbstvertrauen“, sagte Embs.

TuS Dotzheim: Müller, Toru; Otto, Seeger (1), Schuhmacher (2), Assmann (1), Sterker, Wenzel, Denard (1), Kossler (15), Battermann (1), Schubert (8/2), During (1), Ben-Hazaz.

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Gut begonnen...

TGS Langenhain – M II | 26-09-2017

TGS Langenhain – M II 34:24 (12:12)

Spielbericht von Manfred Schelbert (WT)

Nein, diese erste Halbzeit war zum Vergessen. „Wir sind zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, schüttelte TGS-Coach Kai Zapototschny den Kopf. Dazu zeigten sich die Dotzheimer in der ersten Halbzeit von ihrer besten Seite. „Da spielten sie ziemlich abgezockt“, befand Zapototschny. Nach dem Wechsel ein ganz anderes Bild. Als ob die Langenhainer ganz einfach den Schalter umgelegt hätten. Nun spielten sie ihren Tempo-Handball par excellence. Im Tor hielt Daniel Rodius, was zu halten war. Und in der Offensive klingelte es permanent. „So hatte ich mir das auch von Anfang an vorgestellt“, resümierte Zapototschny.

Tore: Wanner (6/1), Daudert, Gintner (je 6), Heinzer (4/2), Steinmeier (4), K. Dörrhöfer, Henritzi, Rodius (je 2), Hacker, Roth / Christ (8/1), Wessely (5), Gabelmann (3), Immel, Heller (je 2), Dembach, Paraskevopoulos, Jensen, Schäfer.

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Hohes Tempo - Kantersieg

M I - TSV Lang-Göns | 18-09-2017

M I - TSV Lang-Göns   40:22 (19:11)

Spielbericht des WT(möx):

Es war eine erste Machtdemonstration. Ein erstes glasklares Zeichen an die Konkurrenz. Mit einem 40:22 (19:11)-Kantersieg über den letztjährigen Sechsten TSV Lang-Göns hat der TuS Dotzheim unterstrichen, dass die Meisterschaft in der Handball-Landesliga nur über die Wiesbadener Vorstädter führt.

Die 300 Zuschauer in der Schelmengrabenhalle kamen zur neuen Anwurfzeit (19 Uhr) auf jeden Fall auf ihre Kosten, wenn sie es mit den Hausherren hielten. Was die Neuzugänge Benedikt Seeger, Jo-Jo Schuhmacher, Felix Kossler und Thomas Sterker da auf das Parkett zauberten, war trotz des kurzen Durchhängers nach dem 13:4 (19.) mehr als sehenswert. „Wir haben ein erstes Zeichen gesetzt und die Jungs haben gezeigt, dass sie willig sind und die Sache annehmen“, befand Dotzheims Trainer Hans-Josef Embs. „Die Sache“ heißt sofortige Rückkehr in die Oberliga. „Wir haben uns das selbst eingebrockt. Und diese Saison haben wir eigentlich eine noch stärkere Mannschaft als in der vergangenen“, urteilte Maxi Schubert, der den klaren Sieg aber nicht nur aufgrund des Fehlens von Gäste-Torjäger Robin Jänicke nicht überbewerten wollte. „Das war kein Gradmesser. Lollar wird nächste Woche schon ein ganz anderes Kaliber.“

Auch Embs, der seinem Torhüter-Duo Benedikt Müller und Ugur Toru ebenfalls eine starke Leistung attestierte, sieht die richtigen Herausforderungen erst noch kommen: „Lollar, Holzheim, Linden. Breckenheim und wir werden das Ding untereinander ausmachen.“ Bange sein muss ihm aber nicht. Schließlich konnte der TuS-Coach fast auf jeder Position ohne Substanzverlust wechseln. Seeger zumindest war mit dem Auftakt zufrieden: „Klar ist das ein enormer Unterschied zur Dritten Liga. Aber die Jungs sind cool und wir spielen schon einen guten Ball.“

TuS Dotzheim: Müller, Toru; Otto (1), Seeger (4), Schuhmacher (5), Assmann (5), Sterker (7), Wenzel, Denard (3), Kossler (6), Battermann (1), Schubert (5/3), During (1), Ben-Hazaz (2).

 

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Spielanlage passabel, aber...

M II – HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten | 18-09-2017

M II – HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten 14:22 (6:11)

Spielerisch stellte sich das neu formierte Team besser als erwartet vor. Aber die vielen vergebenen Chancen waren entscheidend für die klare Niederlage.

Spielbericht des WT:

Der Saisonauftakt ging für die Dotzheimer in die Hose. Am Ende gewaltig in die Hose. Bis zur 50. Minute konnten die Gastgeber den Rückstand noch erträglich gestalten, lagen sie nur mit 13:17 zurück. „Dann haben wir offensiver gedeckt und sind dem Gegner voll ins Messer gelaufen“, relativierte der neue TuS-Coach Jan Hendler, der jedoch noch einen weiteren Grund für die Niederlage ausmachte. „Wer nur 35 Torwürfe in einem Spiel hat und davon 21 vergeigt, der kann natürlich nicht gewinnen.“

TuS-Tore: Christ (5/2), Sommer (3/2), Huber, Kern (je 2), Gabelmann, Schäfer.

 

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Saison-Auftakt der TuS-Handballer

02-09-2017

Nach dem unglücklichen Oberliga-Abstieg hat sich die Mannschaft in einer langen und intensiven Phase auf die Landesliga-Saison vorbereitet. Gegenüber der Vorsaison hat sich nicht nur die Anwurfzeit (19:00 Uhr), sondern auch das „Gesicht“ unseres Teams verändert.

Stefan Bonnkirch und Dennis Lang haben die Handballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Johannes Jost (TW) ist zu seinem Heimatverein TSG Eddersheim zurückgekehrt. Ebenso Moritz Schubert, der sich wieder der TG Schierstein angeschlossen hat. Eine Auszeit hat sich Marcel Jamin genommen, hält aber als „Standby-Spieler dem TuS weiterhin die Treue.

Natürlich haben wir unseren Kader mit neuen Spielern ergänzt:

Von der TSG Groß-Bieberau sind mit Benedikt Seeger und Felix Kossler zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Spieler zum TuS gewechselt. Thomas Sterker kommt von der SG Saulheim und Johannes Schuhmacher vom Lokalrivalen HSG VfR/ET Wiesbaden)! Im Tor wird Benedikt Müller (HSG Nieder-Roden) den verletzten Paul Windheim (Kreuzbandriss) vertreten.

Es wird sicher keine leichte Saison, auch wenn der Absteiger aus der Oberliga immer als Favorit in die Saison geht. Die 2. Mannschaft bleibt in der Bezirks-Oberliga und muss dort nach einigen altersbedingten Abgängen erst einmal die Lücken schließen.

Daneben spielen zwei Männer-Mannschaften in den Bezirksligen B und D sowie eine Frauen-Mannschaft in der Bezirksliga A.

Die Saison verspricht wieder spannende Spiele. Die Handballer hoffen auf zahlreichen Besuch der Spiele, um die Schelmengraben-Halle wieder zur „uneinnehmbaren Festung“ auszubauen, auch wenn die Deckenverkleidung noch immer nicht geschlossen ist.

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Geschichten, die nur das Leben schreibt

Immel-Brüder spielen Schicksal für die TuS-Handballer | 30-05-2017

 

Der Name Immel ist in Dotzheim und darüber hinaus bekannt. Nicht nur als Getränkevertrieb, der pünktlich die Getränke auch zu den TuS-Heimspielen liefert, sondern auch durch Marc-Oliver und Jan-Olaf Immel, die 1982 als „Jungspunde“ in die Handball-Abteilung eintraten, dort „groß“ geworden und bis heute Mitglieder sind.

Später suchten sie neue Herausforderungen und wechselten in höhere Ligen. Während Marc nach einigen Spielzeiten wieder den Weg zurück zum TuS fand, schaffte es Jan-Olaf nicht nur in die Bundesliga, sondern auch zur Handball-Nationalmannschaft und kam mit dieser auch zu Titelehren.

Heute trainiert er die TSG Eppstein und hatte damit auch Einfluss auf das BOL-Team des TuS! In der Punktrunde kassierte Eppstein vier Zähler gegen Dotzheim, was letztendlich auch zum „Endspiel“ gegen Tabellenführer Eddersheim führte. 3, in Worten drei Sekunden vor Spielschluss führte das TuS-Team bei eigener Überzahl, es konnte eigentlich nichts mehr schief gehen!

Doch dann gab es einen Freiwurf für Eddersheim, und Marc Immel traf eine fatale Entscheidung: Mit seiner Größe verhinderte er die Ausführung dieses Wurfes, um den überraschenden Sieg beim Meister sicher zu stellen, denn es sollte sein letztes Punktspiel sein. Dabei vergaß er völlig die neue Regel, nach der ein solches Verhalten kurz vor Schluss mit einer Zeitstrafe und einem 7-Meter-Wurf bestraft wird. Der führte prompt zum Ausgleich – vier Teams waren punktgleich, aber der TuS musste in die Bezirksliga A zurück.

Ein bitterer Abschluss, wenn da nicht Jan-Olaf Immel mit seinem Eppsteiner Team Schicksal gespielt hätte. Eppstein belegte den zweiten Tabellenplatz und bekam die Chance, gegen den Vize-Meister des Bezirkes Gießen um den Aufstieg in die Landesliga zu spielen. Im Hinspiel gab es eine 23:24-Niederlage, doch im Rückspiel drehte das Team mit 20:18 den Spieß um!

Damit gibt es für unsere erste TuS-Garnitur in der Landesliga ein Wiedersehen mit Jan-Olaf. Und als Dreingabe bleibt seinem Bruder Marc ein Trauma aus dem allerletzten Spiel sowie unserer zweiten Mannschaft, die in der nächsten Saison von Jan Hendler trainiert wird, der Abstieg aus der Bezirks-Oberliga erspart.

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TuS–Handballer scheitern am letzten Spieltag

Neuer Anlauf in der Landesliga | 30-05-2017
Im Handball sind Tore wahrlich keine Seltenheit – von den meisten Teams werden in einer Saison 700 Treffer erzielt! Dennoch kann ein einziges Tor über Erfolg oder Misserfolg einer ganzen Saison entscheiden. So geschehen am letzten Spieltag:
 
Oberliga- Herren zurück in die Landesliga

Marco During scheitert in Gensungen in den letzten Sekunden am Torpfosten, das Spiel endet mit einer 32:33-Niederlage und besiegelt damit nach nur einer Saison den erneuten Abstieg in die Landesliga. Als Viertletzter fehlt genau dieser Punkt, um dem Abstieg zu entgehen, weil zwei hessische Absteiger aus der 3. Liga einen vierten Absteiger bedingen.

BOL-Team verliert, schafft aber den Klassenverbleib durch die Hintertür

Mehr dazu können Sie unter"Geschichten, die nur das Leben schreibt" lesen!

Frauen belohnen sich nicht

Unser Frauen-Team spielte in der Bezirksliga A eine gute Saison. Zwei Niederlagen zum Beginn folgte eine Siegesserie, die erst gegen Hochheim/Wicker unglücklich endete: In letzter Sekunde erzielten sie den Ausgleich, der den Aufstieg in die Bezirks-Oberliga bedeutet hätte. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer nicht an, so blieb nach zwei weiteren Niederlagen nur der undankbare 3. Tabellenrang.

Man kann mit den Schiedsrichtern hadern, hätte sich in der einen oder anderen Situation einen kühleren Kopf gewünscht, aber man darf auch nicht alles am letzten Spieltag fest machen! Bei meist 26 Spieltagen in den Ligen gab es genug Gelegenheiten zu punkten. Einige davon wurden sträflich vergeben, was den Druck im Endspurt zusätzlich erhöht.

Aber es gibt auch einen Erfolg zu vermelden: Die 3. Mannschaft hat in der Bezirksliga C eindrucksvoll die Meisterschaft errungen und steigt in die Bezirksliga B auf!

Jetzt heißt es, die Rückschläge zu verdauen, die Teams nach mehreren Abgängen neu zusammenzustellen, um in der neuen Saison in den neuen Spielklassen ein Wort mitreden zu können. Bleibt zu hoffen, dass trotzdem im September die Zuschauer wieder so zahlreich wie in den letzten Spielen in die Schelmengraben-Halle strömen. Denn mit der Unterstützung der Fans sind – wie gegen Wetzlar – Berge zu versetzen!

​Allen unseren Unterstützern und Sponsoren sagen Teams und Vorstand Dankeschön. Bis zum September wünschen wir eine schöne Sommerzeit – und bleiben Sie uns treu.

 

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